Archive neu denken
Wie können Archive durch digitale Methoden zugänglicher werden, ohne ihren historischen Kontext zu verlieren? Der Vortrag zeigt an Beispielen aus dem Stadtmuseum, was Digitalisierung an Sammlungen verändert – und was sie nicht leisten kann.
Worum es geht
Digitalisierte Bestände sind schneller gefunden, aber auch schneller missverstanden. Ein Foto ohne Provenienz, ein Brief ohne Absender: Was im Lesesaal selbstverständlich mitgeliefert wurde, geht online leicht verloren.
Metadaten als Erzählung, nicht nur als Katalogeintrag
Sensible Bestände zwischen Offenheit und Schutz
Was Besucher:innen tatsächlich suchen – Erkenntnisse aus Nutzungsdaten
Ein Archiv ist kein Speicher, sondern ein Gespräch zwischen Generationen.
Im Anschluss an den Vortrag moderiert Anna Berger eine offene Fragerunde.